Viele Dinge in dieser Buch-Reihe beruhen auf wahren Ereignissen.
Und auf diesen Seiten möchte ich Euch davon berichten.
   

So hat es die Zerstörung der Stadt Karthago tatsächlich gegeben. Und in dem Buch "Die Zeitensegler" ist auch alles so dargestellt, wie es damals wohl geschehen ist. Auch die Figur des Scipio, des Zenturio, der gegen seinen Willen die Stadt zerstören lässt, ist wahr.
Die Stadt selbst habe ich so beschrieben, wie sie einst ausgesehen hat. Ich hatte mich zuvor eingehend mit dieser Stadt und der Zeit beschäftigt. Zum Beispiel hatte ich den Straßenplan der historischen Stadt während des Schreibens stets neben mir liegen, so dass der Weg, den Simon mit seinen Freunden in der Geschichte einschlägt, auch tatsächlich damals genau so möglich gewesen wäre.

Die Schiffe - die Quinqueremen - der Römer und Karthager sahen damals so aus, wie sie in dem Buch beschrieben und abgebildet sind.

 

Alle Katastrophen, aus denen der Schattengreifer die Jugendlichen rettet, beruhen auf Tatsachen.
Das Massaker am Wounded Knee, in dem Moons gesamte Familie getötet wurde, ist ebenfalls wahr:

Am 29. Dezember 1890 hatte Colonel James W. Forsyth den Befehl, eine Gruppe von Lakota-Sioux-Indianern mit ihrem Häuptling Spotted Elk von ihrem bisherigen Gebiet in ein Lager in Omaha umzusiedeln. Die Sioux mussten zuvor alle ihre Waffen abgeben.
Doch die Zahl der abgegebenen Waffen war den Soldaten nicht genug. Sie durchsuchten erst die Zelte , dann die Indianern selbst. Und tatsächlich entdeckten sie ein Gewehr, das der Sioux Black Coyote unter seinem Gewand versteckt hatte. Er weigerte sich, die Waffe abzugeben. Bei dem Versuch eines Soldaten, dem Indianer das Gewehr zu entreißen, löste sich ungewollt ein Schuss. Die Soldaten feuerten daraufhin auf die Gruppe der mittlerweile unbewaffneten Indianer und töteten beinahe alle von ihnen.

 

Im zweiten Band der Reihe reisen die Jugendlichen ins späte Mittelalter - in eine Stadt, in der die Pest wütet. Sie suchen Salomon und stoßen dabei auf einen Arzt, dessen Gesicht hinter einer Pestmaske steckt.

Diese Pestmasken gab es wirklich. Und sie sahen damals auch tatsächlich so aus, wie Silvia Christoph sie für das Buch gezeichnet hat.

Diese Masken dienten vor allem dem Zweck, dass sich die Ärzte nicht ansteckten. In dem Schnabel dieser Pestmaske gab es ätherische Öle, die Krankheitserreger abtöten sollten und mit denen auch verhindert wurde, dass die Ärzte ständig dem üblen Geruch ausgesetzt waren, der von den Erkrankten ausgegangen war.

 

Neferti stammt aus dem alten Ägypten. Sie ist eine nahe Verwandte des Pharao Echnaton, der mit der berühmten Königin Nofretete verheiratet war.

Echnaton zwang den Ägyptern eine ganz neue Religion auf. Statt der vielen einzelnen Götter sollten alle nun an einen einzigen Gott glauben, an Aton - den Sonnengott.

Ihm zu Ehren ließ Echnaton innerhalb weniger Jahre eine ganze Stadt erbauen, die er Achet-Aton nannte - Amarna. Die Menschen in dieser Stadt waren weitgehend zufrieden. Ihren Glauben an die Vielzahl der Götter lebten sie jedoch heimlich weiter aus. Nur so ist zu erklären, dass Neferti weiterhin unter dem Schutz einer Katzengöttin steht.
So wie ihr erging es vielen Ägyptern damals. Zwar bewunderten sie Echnaton, doch gleichzeitig fiel es ihnen schwer, ihren alten Glauben einfach abzulegen.

 

Ihr merkt schon: Es ist unglaublich spannend, alle diese Geschehnisse nachzulesen, in Lexika zu suchen oder im Internet zu recherchieren. Versucht es selbst einmal.
Vielleicht wollt Ihr schon einmal Nin-Sis Geheimnis lüften? Sie stammt aus der Stadt Ur, 2500 vor Christus. Und damals gab es ein Ritual, wenn der König der Stadt gestorben war. Nin-Si sollte Teil dieses Rituals sein.

Wenn Du magst - sei doch mal Archäologe und versuche herauszufinden, was einst mit Nin-Si geschen sollte.
Oder Du liest es einfach nach, in einer der spannendsten Szenen des dritten Bandes.

Das Bild rechts zeigt eine Tempelanlage - die Zikkurat - wie sie im Zentrum der Stadt Ur heute noch steht. Dort nahm Nin-Sis Schicksal seinen Lauf und dort trifft sie auch wieder auf den Schattengreifer ...

 

 
GEBT IMMER GUT AUF EURE SCHATTEN ACHT!